Infos zum Naziaufmarsch am 30.04

Die Nazis

Bereits am Vorabend zum 1. Mai wollen Nazis in Dortmund demonstrieren. Angemeldet wurde die Demonstration durch die Partei “Die Rechte”. Der Aufmarsch soll um 18.30 Uhr am Sonnenplatz im Dortmunder Kreuzviertel beginnen und ist bis 20.30 Uhr angemeldet. Nach eigenen Angaben möchten die Nazis für ihre Partei werben, allerdings ist das studentisch-alternativ geprägte Kreuzviertel vermutlich nur wenig empfänglich für Nazipropaganda. Es ist daher davon auszugehen, dass der Aufmarsch eher zum Ziel hat, ungestört in einer “linken Hochburg” demonstrieren zu können. Die Anreise der Nazis wird mit der S-Bahn Linie S4 zur Haltestelle “Dortmund-Möllerbrücke” erfolgen.

Aktionen gegen den Aufmarsch

Da am selben Abend ein Fußballspiel mit der Beteiligung des BVB stattfindet, werden im Kreuzviertel aufgrund der hohen Kneipendichte viele Fußballfans unterwegs sein. Wir rufen daher dazu auf, schon vor 18.00 Uhr im Kreuviertel die zahlreichen Kneipen und Cafés zu besuchen, um sich von da aus ab 18.00 Uhr in Richtung Sonnenplatz zu bewegen, um so den Naziaufmarsch stoppen zu können. Kleidet euch daher am besten unauffällig. Von der Innenstadt aus fahren die U-Bahn Linien 42 (Ri. Hombruch) und 46 (Ri. Westfalenhallen) ins Kreuzviertel. Als weitere Anlaufstellen im Vorfeld können der Westpark sowie die Supermärkte Edeka und REWE dienen, welche beide unmittelbar am Sonnenplatz liegen. Viele Cafés und Kneipen befinden sich auf der Lindemannstraße und der Arneckestraße. Versucht in jedem Fall, euch südlich der Bahnlinie aufzuhalten, da diese sonst leicht von der Polizei als natürliche Trennungslinie genutzt werden kann. Passt bei der Anreise auf euch auf und bleibt am besten in Gruppen zusammen.

Am selben Abend wird ab 19.00 Uhr zudem noch ein Antifa-Konzert im Dietrich-Keuning-Haus (Leopoldstraße 50-58, U-Bahn Haltstelle Leopoldstraße) stattfinden . Hier wird es dann noch die Möglichkeit geben, sich mit Essen zu stärken und letzte Informationen zu dem Naziaufmarsch am 1. Mai zu bekommen.

Infrastruktur

Um am 30.04 und auch am 01.05 auf dem aktuellen Stand zu sein, wird es einen Ticker geben, welchen ihr regelmäßig mit euren Handys abrufen könnt. Dieser ist erreichbar unter:

twitter.com/alerta_do und
ticker.nadir.org (Nur mit wap-fähigem Handy abzurufen)

Eine EA-Nummer werden wir in Kürze veröffentlichen.

Zur besseren Orientierung stellen wir noch eine Karte für den 30.04 zur Verfügung, in der die wichtigsten Punkte markiert sind:

Karte als .jpg

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Naziaufmarsch am 30.04 und Infoveranstaltung

Wie gestern bekannt wurde, kündigen die Nazis an, bereits am Dienstag, den 30.04 eine Demonstration abhalten zu wollen. Diese soll im Dortmunder Kreuzviertel am Sonnenplatz starten und zwischen 18.30 und 20.30 stattfinden.
Aufgrund des Champions-League Halbfinalspiels des BVB ist allerdings damit zu rechnen, dass das kneipenreiche Kreuzviertel ebenso voll mit Fussballfans sein wird.

Wir werden in Kürze über Gegenaktivitäten informieren. Das Antifa-Konzert im Dietrich-Keunig-Haus wird aber auf jeden Fall stattfinden!

Außerdem findet am 28.04 in Dortmund noch eine Infoveranstaltung über die Nazipartei “Die Rechte” statt, in deren Rahmen es auch noch Informationen zu den Aktionen gegen die Naziaufmärsche geben wird.

“Die regionale Neonazi-Szene nach den Kameradschaftsverboten – ein aktueller Überblick”

Im August 2012 verbot das Ministerium für Inneres und Kommunales die Neonazi-Gruppen „Kameradschaft Hamm“, „Nationaler Widerstand Dortmund“ und „Kameradschaft Aachener Land“. Die Polizei ging gegen drei der aktivsten Neonazi-Kameradschaften vor und beschlagnahmte Propaganda-Material, Waffen sowie Infrastruktur. Die Neonazis durften ihre Aktivitäten nicht länger fortführen.

Doch die Szene reagierte zügig und schuf sich mit der Gründung eines Landes- und diverser Kreisverbände der Partei „Die Rechte“ bereits einen Monat später eine Ersatzorganisation. Die Neonazis hoffen, dass sie der Parteienstatus vor einem erneuten Verbot schützt und sie ungestört ihre Aktivitäten fortsetzen können. Mit einer gewissen Dreistigkeit machen sie weiter, als wären die Verbote nicht erlassen worden.

Seit dem Frühjahr 2013 tritt „Die Rechte“ mit kleineren Kundgebungen und Demonstrationen öffentlich in Aktion. Nun soll mit einer Demonstration am 1. Mai in Dortmund die erste größere Aktion seit der Reorganisation stattfinden. Seit Wochen rühren die Dortmunder Neonazis um Dennis Giemsch und Michael Brück auch über NRW hinaus für den Event. Wie auch beim Aufmarsch am 1. Mai 2007 rufen antifaschistische Gruppen dazu auf, den Nazis entschlossenen Widerstand entgegen zu setzen.

Der Vortrag bietet einen Überblick über die Strukturen und Netzwerke der Neonazis in NRW und nimmt eine Einordnung der Partei „Die Rechte“ und ihrer aktuellen Aktionsfelder vor. Zudem gibt es Informationen zu den antifaschistischen Demonstrationen und Aktionen am 1. Mai in Dortmund.

Der Vortrag beginnt um 19:00 Uhr im Taranta Babu, Humboldtstraße 44, 44137 Dortmund.

Disclaimer
Personen, die der rechten Szene zugehören oder mit ihr sympathisieren oder in der Vergangenheit bereits durch rassistische und antisemitische Äußerungen aufgefallen sind, ist die Teilnahme an den Veranstaltungen untersagt.

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Konzert am 30.04. jetzt im Dietrich-Keuning-Haus

Das von der “Autonomen Antifa 170” organisierte Konzert am Vorabend des 1. Mai findet anders als bisher angekündigt im Dietrich-Keuning-Haus statt.

Der Einlass beginnt weiterhin um 19:00, es spielen die Band Derelyction, Gone to Waste und Großebombeallesweg.

Verbreitet die Änderungen und kommt am 30.4. zum Konzert und am 1.5. zur Antifa-Demo am Hauptbahnhof.

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„Blut muss fliessen“ Filmvorführung am 29.04.

Das Bündnis “Dortmund Nazifrei” zeigt im Vorfeld zum 1.Mai den Film “Blut muss fliessen”.
Gezeigt wird der Film um 19:30 Uhr im Fritz-Henßler-Haus. Außerdem nimmt sich das Bündnis Dortmund Nazifrei vor, am Abend noch über Gegenaktivitäten zum mittlerweile erlaubten Naziaufmarsch zu informieren.

„Blut muss fließen“

Undercover unter Nazis

Der Sänger grölt Gewaltparolen, die Neonazis toben und die Arme gehen hoch zum Hitlergruß: Als Thomas Kuban zum ersten Mal ein Rechtsrock – Konzert mit versteckter Kamera dreht, ermöglicht er Einblicke in eine Jugendszene, in die sich kaum ein Außenstehender hineinwagt. Sechs Jahre später hat er rund vierzig Undercover-Drehs hinter sich, auch in Ländern jenseits deutscher Grenzen. Ein Lied begegnet ihm auf seiner „Konzerttournee“ immer wieder: „Blut muss fl ießen knüppelhageldick, wir scheißen auf die Freiheit dieser Judenrepublik…“. Hochbrisant ist das Material, das Thomas Kuban im Lauf der Jahre zusammengetragen hat – einzigartig in Europa,wahrscheinlich sogar weltweit.
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Naziaufmarsch am 1. Mai erlaubt!

Das Verwaltungsgericht Gelsenkirchen hat heute das Verbot der Nazidemo am 1. Mai nicht bestätigt. Somit wird der Naziaufmarsch stattfinden. Zwar kann der Dortmunder Polizeipräsident Norbert Wesseler gegen diesen Beschluss Rechtsmittel einlegen, allerdings ist davon auszugehen, dass dies keine Wirkung haben wird.

Wir rufen daher auf, sich dem Naziaufmarsch entgegenzustellen und mobilisieren weiterhin zur antifaschistischen Demonstration um 10:00 Uhr am Dortmunder Hauptbahnhof!

Gegen Nazis – Gegen Lohnarbeit!

Presse:
http://www.ruhrnachrichten.de/lokales/dortmund/Urteil-Gericht-hebt-Verbot-der-Neonazi-Demo-am-1-Mai-auf;art930,1982116
http://www.ruhrbarone.de/gericht-erlaubt-nazi-demo/

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Infoupdate 1. Mai – Naziaufmarsch und Antifa-Demo

Die Neonazi-Partei “Die Rechte” hat für den 1. Mai 2013 eine Demonstration unter dem Motto “Heraus zum ersten Mai!” angemeldet. Der rechte Aufmarsch sollte ursprünglich um 12.00 Uhr am Dortmunder Hauptbahnhof beginnen. Ob es dabei bleibt, ist zurzeit völlig unklar, da die Demonstration momentan verboten ist. Die Neonazis wollen gegen das Verbot jedoch juristisch vorgehen. Ob es dann vor Gericht noch Bestand haben wird, ist fraglich. Eher sollte davon ausgegangen werden, dass die Nazis am 1. Mai mit der gewohnten Unterstützung der Polizei aufmarschieren können. Sollte der Aufmarsch genehmigt werden, ist in Dortmund mit einer der größten Nazi-Demonstrationen am 1. Mai zu rechnen. Aktuelle Informationen zur Rechtslage werden auf dieser Website veröffentlicht.

Mehrere Dortmunder Antifa-Gruppen haben eine Gegendemo angemeldet, die um 10.00 Uhr am Hauptbahnhof beginnen soll. Die Antifa-Demo wird in jedem Fall stattfinden, unabhängig davon, ob der Naziaufmarsch verboten bleibt. Gründe, auf die Straße zu gehen, gibt es genug. Bereits am Vorabend wird ab 19.00 Uhr im Jugendzentrum “Treffpunkt Stollenpark” ein Antifa-Konzert mit mehreren Bands stattfinden.

In den nächsten Tagen finden in mehreren nordrhein-westfälischen Städten Informationsveranstaltungen über die neue Partei “Die Rechte” statt, auf denen auch über den Naziaufmarsch und die geplanten Gegenproteste berichtet werden wird:

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Es gibt 1000 Wege… Die Autonome Antifa 170 zum 1. Mai

Unter dem Motto “1. Mai Nazis stoppen – Es gibt 1000 Wege” hat die “Autonome Antifa 170” Plakate und Flyer zum 1. Mai veröffentlicht.

Es gibt tausend Wege die Nazis zu stoppen. Ob offensive Aktionen oder lautstarker Protest, wichtig ist vor allem, dass sich möglichst viele Menschen dem Treiben der Neonazis in den Weg stellen. Wenn ihr uns dabei helfen wollt Werbung für die Aktionen um den 1 . Mai zu machen, dann besorgt euch Plakate und Flyer, verteilt sie an eurer Schule oder in eurer Lieblingskneipe. Es soll sogar Menschen geben die Plakate an Stromkästen kleben.

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Polizei verbietet Naziaufmarsch – mal wieder

In einer soeben veröffentlichten Pressemitteilung hat die Dortmunder Polizei verkündet, dass der geplante Aufmarsch der Partei “Die Rechte” am 1. Mai verboten ist. Laut Polizei ist die Demonstration “traditionsbildend” für die Verbotene Kameradschaft “Nationaler Widerstand Dortmund” und deshalb wie alle anderen Fortsetzungen der Gruppen-Aktivitäten untersagt.

Ob dieses Verbot Bestand haben wird, ist alles andere als sicher. Anders als bei der jährlichen Demonstration Anfang September gibt es zum 1. Mai keine durchgehende Tradition von Demonstrationen, der letzte Aufmarsch zum 1. Mai fand 2007 statt. 2009 griffen Dortmunder Neonazis eine Demonstration des DGB an. Auch die Nazis wissen um diese wackelige Argumentation des Polizeipräsidenten Norbert Wesseler und haben bereits angekündigt Klage einzureichen.

Wir rufen weiter dazu auf, am 1. Mai nach Dortmund zu kommen. Beteiligt euch an den Aktionen gegen den Naziaufmarsch. Kommt zur Demonstration “Gegen Nazis, gegen Lohnarbeit”!

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1.Mai Aufruf der Antifaschistischen Union Dortmund

1.mai_antifa_dortmund

Für mehr als nur dagegen! 2.0*
Dem Naziaufmarsch am 1. Mai entgegentreten!

Nach sechs Jahren wollen Neonazis wieder am 1. Mai in Dortmund demonstrieren. Nachdem im Jahr 2007 die Nazidemo durch antifaschistische Gegenproteste massiv behindert werden konnte, wollen es die Dortmunder Neonazis nun noch einmal versuchen. Wir werden alles dafür tun, damit dies ein Versuch bleibt.
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Nazikundgebung am Freitag

via Antifa Union Dortmund

“Soeben kündigte die extrem rechte Partei Die Rechte an, aufgrund der Planungen der Dortmunder Polizei, die Demonstration der Rechten am 1. Mai verbieten zu lassen, eine Kundgebung in der Dortmunder Innenstadt durchzuführen. Nach Angaben der Neonazis soll die Versammlung am kommenden Freitag, den 12. April, um 19:00 Uhr auf dem Westenhellweg vor der Reinolidkirche – und damit mitten auf der Einkaufsmeile – stattfinden. Weitere Infos folgen.”

Über mögliche Gegenaktionen erfahrt Ihr natürlich hier!

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